• Facebook
  • Twitter
  • Rss

10 Jahre NS-Studentenbund im Kampf gegen Korpsstudententum und Kommunismus

NSK Anfang 1928 wurde bald nach der erfolgten Neugründung der NSDAP im Jahre 1925 der NSDStB gegründet. Dieser Tag wird von den Nationalsozialistischen Studenten in feierlicher Form begangen werden. Wir veröffentlichen aus diesem Anlaß schon jetzt einen rückschauenden Artikel eines alten SA-Mannes, der während seiner Studienzeit im Kampf um die Hochschule in vorderster Front gestanden und die ganze Entwicllung des NSDStB mitgemacht hat.

Vor 10 Jahren gründeten in München einige Studenten, an der Spitze der jetzige Rechtsanwalt und Notar Wilhelm Tempel in Leizpig, im Auftrage des Führers den Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund. Zwar haten bereits vor 1928 aktionsfähige Zellen der nationalsozialistischen Revolution an den deutschen Hochschulen bestanden. Aber erst im Januar 1928 erfolgte der erste Zusammenschluß aller nationalsozialistischen Studenten in einer Untergliederung der NSDAP. Eine einheitliche Leitung, die ihren Sitz kurze Zeit in Leipzig hatte, sorgte für die nationalsozialistische Durchdringung der deutschen Studentenschaft.

Nationalsozialistische Kämpfer unter den Studenten und Akademikern wollten unsere ewig gleich bleibenden Waffen so gebrauchen, wie es die besondere Lage des Platzes der Hochschule erforderte. Wir haben überall das polische Leben an den deutschen Hochschulen in Schwung gehalten. Unsere »Stehconvente« in den Wandelhallen der Universitäten, unsere Schulungs- und Sprechabende, unsere Versammlungen waren keine gesellschaftlichen Ereignisse, sondern dienten der Vorbereitung neuer Kampfhandlungen und zogen natürlich die Aufmerksamkeit der anderen Gruppen und Grüpppchen aller Art im wachsenden Maße auf sich. Die Sitzungen der Allgemeinen Studentenausschüsse erhielten durch unsere Anwesenheit erst ihre Bedeutung. So manch einer von uns war ursprünglich das einzige nationalsozialisiche »Altenmitglied« und sah sich einer wütenden Meute von »unpoliischen« Freistudenten, politisch kurzsichtigen Korporationsstudenten, sich international gebärdenden Sozialdemekoraten und ählichen Erscheinungen gegenüber. Die Sitzungsprotokolle aus der Kampfzeit bieten ein gewaltiges Spiegelbild der führenden Männer der Korporationen. Seien es aktive Studenten oder seien es Alte Herren, hat gezeigt, daß alle Gattungen in dieser Hinsicht falsch waren.

Der NSDAP [NSDStB?] hat dem Nationalsozialismus gegen eine Einheitsfront von den Corpsstudenten bis zu den Kommunisten die Macht in der »Deuschen Studentenschaft«, für deren Anerkennung als offizieller Zusammenschluß aller deutschen Studenten der NSDAP [NSDStB?] am wirkungsvollsten kämpfte, errungen. Die Deutsche Studentenschaft befand sich 1931 mit den miesten Einzelstudentenschaften an Deutschlands Hochschulen schon längst in den Händen der NSDAP, als um die Macht im Staate noch erbittert gerungen wurde.

Quelle: 10 Jahre NS-Studentenbund, in: Völkischer Beobachter, Ausgabe vom 31.12.1935 (Auszug), zit. n. Deutsche Corpszeitung, 4/86, S. 126.