Bei der Mensur gibt es keinen Sieger oder Verlierer. Wenn ein Schmiß gesessen hat, der den Getroffenen am Weiterfechten hindert, wird die Mensur vom Paukarzt beendet und zählt für beide.
Verletzungen beim Mensurfechten kommen übrigens weit seltener vor, als ein Außenstehender sich das vielleicht vorstellt. Mehr dazu unter:
Hat jeder von Euch einen Schmiß?
Das Ende der Mensur bestimmt sich ansonsten nach der Zahl der gefochtenen Gänge. Ein Gang besteht aus vier Hieben, danach gehen die Sekundanten dazwischen, dann ist ganz kurze Pause, dann geht es weiter, nach der Hälfte der Gänge ist etwas größere Pause, von ein, zwei Minuten.
Die erste Mensur, die man ficht, geht über normalerweise 30 Gänge, alle weiteren über normalerweise 40 Gänge. Wurden alle Gänge gefochten, sagt man, die Mensur ist »ausgepaukt«.


