• Facebook
  • Twitter
  • Rss

Ich bin kein Deutscher. Ist das ein Problem?

Nein. Der Coburger Convent hat bereits am 14. Juli 1951, wenige Wochen nach seinem Entstehen, eine Erklärung der Arbeitsgemeinschaft Andernach (AGA) unterzeichnet, die folgenden Passus enthielt:

Im Wert der Persönlichkeit erkennen die Verbände die Voraussetzung für ein gedeihliches Verhältnis von Mensch zu Mensch. Die Korporationen verbinden ihre Mitglieder in aufrichtiger Freundschaft ohne Rücksicht auf soziale oder rassische Herkunft, auf konfessionelle oder nationale Zugehörigkeit.

Was für Ausländer gibt es denn im Coburger Convent? Nur Österreicher?

Mir ist bekannt, daß es in den Verbindungen des CC (bzw. seiner Vorkriegsverbände, VC und DL) – neben den deutschsprachigen Ländern – Verbandsbrüder aus folgenden Ländern gibt oder gab: Schottland, Irland, Frankreich, Italien, Griechenland, Türkei, Polen, Kroatien, Bulgarien, Rumänien, Rußland, Weißrußland, Ukraine, Iran, Indien, Korea, China, Malaysia, Kanada, USA, Peru, Marokko, Nigeria, Kamerun. Mehr fällt mir spontan nicht ein.

Gibt es im Coburger Convent auch Juden?

Ja, aber selbstverständlich! Niemand weiß, wieviele, interessiert auch keinen, und hat auch keinen zu interessieren. Religion ist Privatsache.

Kann ich als Kriegsdienstverweigerer Mitglied einer CC-Verbindung werden?

Ja.

Ich trinke keinen Alkohol. Kann ich trotzdem in eine CC-Verbindung eintreten?

Selbstverständlich.

Kann man auch Mitglied sein, wenn man nicht auf dem Haus wohnt?

Ja.